Nicht jede Spitex zahlt gleich viel.
Die Anbieter in unserem Vergleich zahlen für die Pflege zuhause CHF 34.00 bis 42.00 pro Stunde — je nach Kanton, Qualifikation und Anbieter. Prüfen Sie in 2 Minuten, welche für Ihre Situation infrage kommen.
So funktioniert es
Von der ersten Frage bis zum monatlichen Lohn — Sie werden bei jedem Schritt begleitet.
Vergleich anfordern
Beantworten Sie 5 kurze Fragen. Wir zeigen Ihnen, welche Anbieter infrage kommen — und rufen Sie werktags noch am selben Tag an.
Kostenlose Abklärung
Eine diplomierte Pflegefachperson des passenden Anbieters ermittelt den Pflegebedarf bei Ihnen zuhause. Die Anbieter übernehmen den Papierkram.
Arbeitsvertrag & Lohn
Sie werden regulär angestellt — mit monatlichem Lohn und AHV-Beiträgen, je nach Lohnhöhe auch Pensionskasse. Die Abrechnung läuft über die Krankenkasse.
Der Vergleich: Was die Anbieter zahlen
Wir vergleichen 30 Spitex-Partner in allen 26 Kantonen. Die Lohnunterschiede sind erheblich. Welcher Anbieter in Ihrer Region am meisten zahlt, erfahren Sie im kostenlosen Vergleichsgespräch.
Bruttolohn pro verrechenbare Pflegestunde, je nach Anbieter, Region und Qualifikation. Schematische Darstellung.
- Anbieter A
- Anbieter B
- Anbieter C
- Anbieter D
- + 26 weitere Partner im Vergleich
Ehrlich gesagt: Was vergütet wird — und was nicht
Damit Sie mit realistischen Erwartungen starten: Die Krankenkasse vergütet die sogenannte Grundpflege. Typisch anerkannt werden 0,5 bis 2 Stunden pro Tag — das entspricht je nach Umfang etwa CHF 500 bis 2'500 brutto pro Monat.
✓ Wird vergütet (Grundpflege)
- ✓ Hilfe bei der Körperpflege, Duschen, Baden
- ✓ An- und Auskleiden
- ✓ Hilfe beim Essen und Trinken
- ✓ Aufstehen, Umlagern, Mobilisation
- ✓ Begleitung zur Toilette
- ✓ Kompressionsstrümpfe anlegen, Hautpflege
✗ Wird nicht vergütet
- ✗ Haushalt, Putzen, Wäsche
- ✗ Einkaufen und Kochen
- ✗ Gesellschaft leisten, Spaziergänge
- ✗ Fahrdienste und Administration
- ✗ Reine Anwesenheit in der Nacht
- ✗ Medizinische Behandlungspflege ohne Fachausbildung
Gut zu wissen: Die gepflegte Person zahlt je nach Kanton eine Patientenbeteiligung von bis zu CHF 15.35 pro Tag (einige Anbieter übernehmen diese). Die Hilflosenentschädigung wird nicht gekürzt — das hat das Bundesgericht ausdrücklich bestätigt.
Das sagen pflegende Angehörige
Wir starten gerade und sammeln die ersten echten Erfahrungsberichte. Bis dahin zeigen wir hier Beispiele typischer Situationen.
Häufige Fragen
Die Antworten auf das, was Familien uns am häufigsten fragen.
Ist das wirklich legal?
Ja. Das Bundesgericht hat 2019 entschieden (BGE 145 V 161), dass Spitex-Organisationen Angehörige für die Grundpflege anstellen und über die Krankenkasse abrechnen dürfen. Der Bundesrat hat das Modell im Oktober 2025 ausdrücklich bestätigt. Sie erhalten einen regulären Arbeitsvertrag mit AHV- und IV-Beiträgen — je nach Lohnhöhe auch Pensionskasse.
Ich pflege doch aus Liebe — darf ich dafür überhaupt Lohn annehmen?
Diese Frage stellen sich fast alle Familien zuerst. Die Antwort: Sie leisten diese Arbeit ohnehin — der Lohn ersetzt nicht die Zuneigung, er sichert Sie ab: AHV-Beiträge, je nach Lohn Pensionskasse, keine wachsende Vorsorgelücke.
Lohn anzunehmen heisst auch nicht, die Pflege abzugeben — es heisst, weiter für Ihre Angehörigen da sein zu können, ohne sich selbst aufzugeben. Und Sie sind damit nicht allein: Allein bei einem einzigen Anbieter sind über 1'800 Angehörige angestellt.
Wie viel bleibt mir netto?
Die Anbieter in unserem Vergleich zahlen brutto zwischen CHF 34.00 und 42.00 pro Stunde — je nach Anbieter, Region und Qualifikation. Netto bleiben davon nach Sozialabzügen typischerweise rund CHF 29 bis 36 pro Stunde. Genau deshalb lohnt sich der Vergleich: Wir rechnen mit Ihnen, was in Ihrer Situation realistisch übrig bleibt.
Gut zu wissen: Pensionskassen-Beiträge fallen gesetzlich erst ab einem Jahreslohn von rund CHF 22'700 an — einzelne Anbieter versichern freiwillig ab dem ersten Franken. Auch das ist ein Vergleichskriterium.
Wie viele Stunden werden bezahlt?
Nicht die gesamte Betreuungszeit, sondern der von einer Pflegefachperson ermittelte Grundpflege-Bedarf. Typisch sind 0,5 bis 2 Stunden pro Tag — das ergibt etwa CHF 500 bis 2'500 brutto pro Monat. Bei sehr hohem Pflegebedarf kann es mehr sein.
Brauche ich eine Pflegeausbildung?
Nein, für den Start nicht. Innerhalb des ersten Anstellungsjahres wird ein Pflegehelfer-Kurs erwartet (z.B. SRK, ca. 120 Stunden). Fast alle Anbieter übernehmen die Kurskosten von CHF 1'800 bis 3'000 vollständig — auch das ein Vergleichskriterium.
Kann ich Ehepartner, Eltern oder mein Kind pflegen?
Ja. Angestellt werden können Ehe- und Lebenspartner, Kinder, Eltern, Geschwister und je nach Anbieter auch weitere nahestehende Personen. Voraussetzung ist ein regelmässiger, von einer Pflegefachperson bestätigter Grundpflege-Bedarf.
Kann ich daneben weiter arbeiten?
Ja — die meisten angestellten Angehörigen arbeiten in einem Teilpensum von 20 bis 25 Prozent für die Pflege und bleiben daneben erwerbstätig. Zwei Drittel der pflegenden Angehörigen in der Schweiz sind berufstätig.
Was kostet es die gepflegte Person?
Je nach Kanton fällt eine Patientenbeteiligung von bis zu CHF 15.35 pro Tag an; einige Kantone verzichten darauf, und einzelne Anbieter übernehmen sie. Wichtig: Die Hilflosenentschädigung wird nicht gekürzt — Lohn und Hilflosenentschädigung dürfen kombiniert werden (Bundesgerichtsurteil).
Ist Spitexvergleich wirklich neutral — und was kostet es?
Der Vergleich ist für Sie vollständig kostenlos. Wir finanzieren uns über Vergütungen von Anbietern, wenn über uns eine Anstellung zustande kommt. Das beeinflusst weder, welche Anbieter wir listen, noch deren Reihenfolge — wir vergleichen auch Anbieter, mit denen wir keine Partnerschaft haben, und legen die Kriterien offen.
Finden Sie heraus, was Ihnen zusteht
2 Minuten, 5 Fragen — danach wissen Sie, welche Anbieter in Ihrer Region infrage kommen. Kostenlos und unverbindlich.
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